Den Mittwoch beschreibe ich einmal ganz knapp, er fiel dem Dienstag Abend zum Opfer. Heute will ich mal mit der Kamera raus und ein paar Fotos machen, mal sehen wo es mich hin verschlaegt…
Mittwoch Ruhetag
03. November 2011Vkt. Plzen vs. FC Barcelona
01. November 2011Nun bin ich in einer Sportsbar, direkt um die Ecke vom Hostel gelandet und schaue mir die erste Halbzeit zwsichen Viktoria Plzen und dem FC Barcelona an, welche Partie heute in Prag stattfindet. Abends geht es dann noch weg mit dem Kevin und der Carmen. Mal sehen was der Abend noch so bringt.
Erste Bilder aus Prag
01. November 2011Halsabschneiderstube
01. November 2011Geld zu wechseln ist immer nicht ganz einfach, und “twenty four point five” sind dann im Nachhinein auch einmal nur “twenty four five” … sprich aus 24,5 werden schnell einmal 20,45 – was bei 65 Euro locker einmal 250 Kronen ausmacht. So ist es mir passiert… an jener Wechselstube unten auf dem Bild. Das was man dann nicht machen darf, ist in Panik zu verfallen. Ich bin einfach panisch stehengeblieben und habe gemeint, dass ich erst gehen werde, wenn auch mein Geld stimmt. Diese Taktik hat nach 5 Minuten auch gefruchtet. So dass ich am Ende zumindest mit einem Kurs von 1:23,5 ins Hostel gehen konnte, was nicht perfekt, aber im Rahmen des Guten ist.
Angekommen in Prag
30. Oktober 2011Die Tatsache dass ich lange Zeit nichts geschrieben habe ist der Erkenntnis geschuldet: ich bin krank. Ich weiss auch nicht woher, aber innerhalb von knappen sechs Stunden hat es mich total zerfetzt. So wurde die Anreise nach Prag mehr Strapaze, als sie durch die Mitfahrgelegenheitsgeschichte (und dadurch laengere Route) ohnehin schon war. Die Nacht in Prag wurde so auch zu einer wahnsinnig anstrengenden. An auszugehen war nicht zu denken, womit ich mich auf dem doch recht kalten Bahnhof in Dresden niedergelassen habe. Zwar konnte ich auch Bekanntschaft mit diversen Halloweenmaskierten schliessen, doch auf diese Erfahrung haette ich auch getrost verzichten koennen. Als ob dem noch nicht genug sei, wurde mir im Bus nach Prag auch noch meine wunderbare Chapka geklaut – viel schlimmer kann man einen Erkrankten wohl nicht bestrafen.
In Prag selber lief dann alles recht reibungslos. Es war zwar mit dem Infekt und dem ganzen Gepaeck recht anstrengend, aber dennoch kam ich irgendwie recht schnell zu dem Hostel – geschuldet der Tatsache, dass es wirklich superzentral liegt. Uber das Hostel kann ich morgen sicher noch mehr berichten, erstmal galt es mich hier zu organisieren.
… und die Reise geht weiter.
30. Oktober 2011Nachdem der Blog in meiner reisefreien Zeit etwas eingeschlafen ist, geht es nun wieder etwas voran. Das Ziel des Wohlbegehrens wird sein: Prag! Dort war ich zwar wie man hier mitverfolgen konnte bereits auf meinem Trip durch Zentraleuropa, doch das muss ja weder für den Leser noch für mich hinderlich sein.
Da eine einfache Reise natürlich überproportional unspannend wirken kann habe ich mir als eigenes Thema folgendes gesetzt: “Eine Woche für 100 Euro”. All inclusive versteht sich. Dass es funktioniert ist logisch, mich interessiert viel mehr ob es auch Spass bereitet.
Ganz nebenbei möchte ich zudem DAS Foto machen – diesmal kann also nicht das iPhone, sondern die Spiegelreflex abhanden kommen. Würde mich nicht wundern. Derzeit in Leipzig, wo es eine Bänke gibt!
Kosten bisher: 100€ – Wochenendticket 39€ +Mitfahrer ( 5€ + 12€ + 20€ ) – 3,35€ Essen = 94,65€
Krakau
12. August 2011Wie man an den Abstaenden der Beitraege erkennen kann ist es wesentlisch schwerer ohne Handy den Blog am Leben zu erhalten. Mittlerweile bin ich in Krakau angekommen. Eine Busreise von knapp 7 Stunden stand dazwischen. Auf dieser sammelte ich ein neues Bild von osteuropaeischen Autohaendlern. Diese reisen mit Bus und Bahn durch ganz Eeuropa – von Griechenland nach Polen, von Portugal nach Mazedonien – nur um moeglichst billig irgendwo an Autos zu kommen. Sehr korrekte und fleissige Leute wie ich feststellen konnte fuer die ein Wort noch ein Wort ist. Vorher hatte ich ein ganz anderes Bild. Dies sind die positiven Seiten wenn man durch die Gegend reist. Das Sammeln von neuen Erfahrungswerten.
Mittlerweile wie gesagt in Krakau. Eine wunderschoene gruene Stadt – an jeder Ecke eine Parkbank und viele nette und hilfsbereite Leute. Ganz wie meine derzeitige Couchsurfinggelegenheit – der Marcin. Hier werde ich uangenehmerweise richtig verwoehnt. 10346 Mahlzeiten an jedem Tag. Ein Dankeschoen an dieser Stelle. Von Rostock aus werde ich mich irgendwie erkenntlich zeigen. Den ganzen Tag werde ich durch die Stadt rumgefuehrt und man zeigt mir die interessanten Plaetze. Zwischendurch habe ich aber auch Zeit fuer mich alleine und kann die Ruhe geniessen. Einfach nur auf der Parkbank sitzen oder auf dem Rasen am Wasser relaxen und Leute beobachten. Eine Stadt, besser als Krakau wie mir gesagt wurde. Nun bin ich aber bereits vor der Abreise nach Swinemuende. Eine 14 Stunden Zugfahrt steht dazwischen, fuer knapp 19 Euro. Hoffen kann ich nur, dass die Faehre in Swinemuende fuer Fussgaenger wirklich umsonst ist - sonst bin ich ohne einen Zlotz aufgeschmissen.
Der Fotograf mit den 8 Koepfen
sieht die Schoenheit des Regenbogens
durch die beschlagenen Fenster der Kamera
fotografiert die verwaschenden Farben des Lichts
in die er hineinfaellt und zerbricht
um dann in tausend Stuecke davonzugleiten
und am Boden aufzuschlagen.
Budapest, Budapest
09. August 2011So, nun melde ich mich auch mal wieder zurueck. Die letzten 36 Stunden waren ganz schoen hektisch. Wie eventuell einige bereits bei Facebook mitbekommen haben, wurde mir morgens in der Ubahn mein Handy geklaut – das schoene Iphone. Viel schlimmer ist aber die Unsicherheit, nicht zu wissen, was damit angestellt wurde. Ich vermute einfach mal, dass sie einfach moeglichst schnell die SIM-Karte entfernen und moeglichst wenig Risiko einzugehen. Bekannte koennen sie dank des Einzelverbindungsnachweises sowieso nicht anrufen. Surfen kostet mich ja nichts. Also wird es nur das Handy sein, was als Schaden in Frage kommt. Jedenfalls weiss ich jetzt, dass man in jeder Stadt der Welt auch Fucking Days haben kann. Ausserdem ist mir bewusst, dass ein official translater der Polizei nicht so gutes Englisch spricht wie der eigentliche Beamte und Telefonzellen in Budapest funktionieren wie eine Spende – man schmeisst Geld hinein und erntet nichts.
Nach einer ueber den Handyverlust geschlafenen Nacht gehts mir eigentlich auch schon ganz gut. Man kann es sowieso nicht aendern. Heute habe ich eine Bootstour gemacht, die mir Tamas empfohlen hat – auf einem Nahverkehrskutter fuer Einheimisch – billig aber interessant. Meine neue Couchsurfinggelegenheit ist auch ganz super. Ein richtig lockerer Typ der einem hilft wenn man ein Problem hat, ebenso gilt dies fuer seinen Mitbewohner. Heute abend werden wir noch ein Bier trinken gehen und dann werde ich morgen frueh Budapest verlassen und Richtung Krakau aufbrechen. Da bin ich auch einmal gespannt, ob das ihne Smartphone alles so gut funktioniert. Eventuell kann ich mir da ja auch eine Kamera ausborgen, so dass ich wenigstens Fotos hochladen kann. Das stoert mich ein wenig.
Und noch etwas: in Budapest hat irgendwie jeder ein Iphone, aber keiner hat eines gekauft glaube ich.
Wieder Bier und Wifi
07. August 2011Das Meeting
07. August 2011Ich schrieb ja bereits, dass ich mich heute mit einer Facebookbekanntschaft treffen wollte, das hat auch alles geklappt. Pünktlich um 15 Uhr trafen wir uns dann an der Opera und kamen auch sofort gut ins Gespräch – mein englisch wird auch immer besser. Wir unterhielten und über viele Dinge: Couchsurfing, Berlin, Budapest, Gypsies und Türken und über organisierte Kriminalität in Budapest. Mittlerweile stelle ich fest dass die Ungarn sehr gastfreundlich und kontaktfreudig sind – irgendwie süddeutsch. Ich denke ich muss so ein Treffen noch mal wiederholen. Es war auf alle Fälle sehr interessant!
